Sagenhafte Ausblicke vom Schallenberg
Informationen zur Route
Best Time of Year
Description
Der Schallenbergpass (1168 m ü. M.) lässt sich nicht nur auf Rädern bezwingen. Der Übergang aus dem Mittelland und dem Berner Oberland ins obere Emmental kann auch zu Fuss auf einer abwechslungsreichen Route erreicht werden. Als Startpunkt bietet sich der Postautohalt Süderen, Oberei an. Vorerst folgt man der Hauptstrasse in Richtung Schallenberg. Wenige Hundert Meter später hält der Weg beim Rambach nach links. Danach geht es rechts durch Wiesen, über einen Feldweg aufwärts zur Alp Waldmatt und dem Schineggwald entlang zum Pass.
Stockhorn, Schibegütsch und Schratteflue
Der Wanderweg auf den Pass hat viel Natur und interessante Zeugen der Alpwirtschaft zu bieten. Auf der Passhöhe, kurz vor Querung der Strasse, liegt versteckt im Gras der Sagenstein vom Gabelspitz, erkennbar an den in Stein gehauenen Zeichen und Zahlen. Ist der Findling gefunden und begutachtet, lädt auf der anderen Strassenseite das Restaurant Gabelspitz zur Einkehr ein. Der Weg führt weiter entlang der Gabelspitzalp über die Anhöhe ins Naters. Von hier aus hat man einen Ausblick in die Region Thun, zur Stockhornkette und zu den Berner Hochalpen. Im Osten liegen die Hügel und Gräben des oberen Emmentals und Entlebuchs, mit Schibegütsch und Schratteflue in Sichtweite.
Auf den Pass mit dem Postauto
Im Hinter Naters führt der Weg rechts abwärts ins Breitmoos und zum Knubel. Nach dem Abstieg durch den Wald vom Knubel folgt wenig später der Anstieg auf die Anhöhe Rütenberg. Nach einem letzten Abstieg hinunter nach Heidbühl kommt das Dorf Eggiwil in Sicht. Lohnend ist ein Abstecher zur Kirche aus dem Jahr 1632. An diesem Ort mündet auch der Rötebach in die noch junge Emme. Wer die Wanderung eine Stunde kürzer mag, erreicht von Ende April bis Ende Oktober den Schallenbergpass auch mit dem Postauto. Das Angebot der Schallenberg-Linie (Thun – Escholzmatt) ist auf die Wochenenden beschränkt. £ Mehr dazu unter postauto.ch/schallenberg.
Text: Godi Huber