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Wunderbar wanderbar: der Grenzpfad Napfbergland

Informationen zur Route

Category
region
Difficulty
Schwer
Länge
Dauer
Aufstieg
Abstieg

Best Time of Year

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Description

115 Kilometer lang ist der Grenzpfad Napfbergland. Er führt auf teils sanften, teils wildromantischen Wegen vom bernischen Langenthal über den Napf aufs Brienzer Rothorn und hinunter zum Brünig. Der gesamte Pfad kann in sechs Tagesetappen erwandert werden. Der Startpunkt der ersten Etappe des Grenzpfads Napfbergland liegt beim Bahnhof Langenthal. Nach dem Verlassen des Stadtgebiets führt der Weg über Felder und entlang von Waldrändern in den Oberaargau.

Der Grenzpfad folgt auf dieser Strecke der historischen Grenze zwischen den Kantonen Bern und Luzern. Diese Linie ist heute nur noch punktuell erkennbar, prägt aber den Verlauf der Route. Der Weg verläuft meist auf Naturwegen, unterbrochen von kurzen, asphaltierten Abschnitten. Die Wanderung ist ganzjährig machbar – und wenn alle die 25 Kilometer wandern mögen, dann auch mit der ganzen Familie.

Ein erstes Highlight entlang der Strecke ist der Tierpark. Der öffentlich zugängliche Park liegt etwas abseits von Langenthal direkt am Wanderweg und bietet die Möglichkeit, heimische Tierarten in einer offenen Anlage zu beobachten. Für Wandernde eignet sich der Ort mit Spielplatz, verschiedenen Sitzbänken und einer Toilette für eine kurze Rast. Im weiteren Verlauf erreicht die Route die Umgebung des ehemaligen Klosters St. Urban. Die weitläufige Klosteranlage mit ihrer barocken Kirche ist von Weitem sichtbar. Das Kloster war über Jahrhunderte ein bedeutendes geistliches und wirtschaftliches Zentrum der Region. Heute werden die Gebäude vielfältig genutzt, unter anderem gibt es Verpflegungsmöglichkeiten.

Immer wieder öffnen sich Ausblicke über die sanften Hügel des Oberaargaus und in Richtung Napfbergland. Je näher Huttwil rückt, desto offener wird die Landschaft. Da Huttwil, ebenso wie Langenthal, gut an die öffentlichen Verkehrsmittel angeschlossen ist, eignet sich diese erste Etappe des Grenzpfades wunderbar als Tagesetappe.

Text: Tanja Isler

Höhenprofil

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