Linescio-Campo Vallemaggia
Informationen zur Route
Beste Jahreszeit
Beschreibung
Nach einer kurvenreichen Strasse wird die Ankunft in Linescio reich belohnt. Als erstes Dorf des Tals beeindruckt es mit seinen fast 25 Kilometern Trockenmauern – ein aussergewöhnliches Zeugnis von Einfallsreichtum und harter Arbeit, das von Jahrhunderten bäuerlicher Tätigkeit erzählt und die Landschaft noch heute mit eindrucksvollen Terrassen prägt.
Die Route beginnt bei der Dorfkirche und führt an alten Steinhäusern sowie einer eindrucksvollen Treppe vorbei, die von hohen Trockenmauern gesäumt ist. Allmählich taucht man in einen dichten Mischwald aus Laubbäumen ein, der ein einst intensiv bewirtschaftetes Gebiet zurückerobert hat. In der Nähe von Camvera erkennt nur das aufmerksame Auge die Spuren der ehemaligen bäuerlichen Kultur: Dieser Ort, der bis ins 18. Jahrhundert dauerhaft bewohnt war, ist heute fast verschwunden, bewahrt jedoch eine stille, melancholische Atmosphäre.
Weiter in Richtung Collinasca, einem Ortsteil von Cerentino mit einem reizvollen Oratorium, begegnet man mächtigen Kastanienbäumen. Einst sorgfältig gepflegt, waren sie für das Überleben der lokalen Bevölkerung unverzichtbar und erinnern noch heute an alte Traditionen und überliefertes Wissen.
Vom Hauptort Cerentino führt der Weg nach Piedipiodi und weiter nach Niva, wo weite Wiesen helle und entspannende Ausblicke bieten. Hinter dem Dorf geht es wieder in den Wald bis nach Gròsa, wo die eindrucksvollen Spuren einer verlassenen Siedlung sichtbar werden – ein Ort ausserhalb der Zeit, der die Fantasie anregt.