Parco della Valle della Motta
Informationen zur Route
Beste Jahreszeit
Beschreibung
Das Valle della Motta, das sich einige Kilometer in Richtung Chiasso erstreckt und verzweigt, bildet eine ganz besondere landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Landschaft. Eine Landschaft, die nicht nur aus ästhetischer Sicht interessant ist, sondern auch außergewöhnlich reich an natürlichen Inhalten. Dank seiner zentralen Lage und der leichten Zugänglichkeit und Begehbarkeit besitzt es auch einen hohen Wert als Erholungsgebiet.
Startpunkt ist Balerna, in der Nähe der Kirche Sant’Antonio. Von hier führt ein Weg hinunter ins Valle della Motta, das in etwa 10 Minuten erreichbar ist (großer Parkplatz). Man biegt links ab, ins Innere des Tales, und bewegt sich zunächst durch eine ruhige landwirtschaftliche Landschaft entlang des Roncaglia-Bachs. Gleich erreicht man die Mulino Daniello, das Zentrum der pädagogischen Aktivitäten des Parks (eine geführte Besichtigung kann gebucht werden). Heute gibt es dort auch einen Ausstellungsraum und eine Werkstatt.
Im Park fehlen nicht die Orte von Interesse und großem Umweltwert wie der ehemalige Tonabbau, das Nest für Wildbienen, der Lehrteich und der Wasserfall der Marmitte.
Vorbei an der Mühle folgt man dem Naturweg des Valle della Motta, der den Roncaglia-Bach entlangführt und verschiedene hauptsächlich mit Wasser verbundene Lebensräume durchquert. Entlang der Strecke befinden sich zahlreiche Informationstafeln mit naturkundlichen Inhalten. Die Szenerie ist auch musikalisch, begleitet vom Klang des Wassers und dem Gesang der Vögel. Der Wald ist reich an Baumarten. Es gibt Schwarzhainbuche, einen Baum, der ausschließlich im südlichsten Zipfel des Kantons Tessin wächst. Das Gebiet ist zudem bekannt für viele Amphibien, darunter die sehr seltene Lataste-Froschart, und den Flusskrebs, der dank der Pflegemaßnahmen der letzten Jahre wieder auf dem Vormarsch ist und heute eine beachtliche Population bildet.