Aufs Guggershorn
Informationen zur Route
Beste Jahreszeit
Beschreibung
Schweizer Söldnern war es in fremden Diensten strengstens verboten, dieses Lied zu singen, weil die Befehlshaber fürchteten, es lasse Heimweh aufkommen und verleite zu Fahnenflucht. Das Lied von Vreneli und Simeli wird bis heute immer wieder neu interpretiert, zum Beispiel von Stephan Eicher oder Steff la Cheffe.
Nach dem Start in Riedstätt führt der Wanderweg zuerst noch in gemächlicher Steigung nach Guggisberg und danach in steilen Kehren und Treppen über Weiden und durch Wald hoch Richtung Guggershorn.
Wie eine Himmelsleiter führt auf den letzten Metern eine steile Holztreppe hinauf zur Gipfelplattform. Vorgängermodelle, welche die Gipfelbesteigung ermöglichten, gibt es seit 1828. Trotz seinen nur 1283 Metern bietet der eine erstaunliche Rundsicht. Panoramatafeln geben Informationen zu den Gipfeln und Höhenzügen, die von hier oben sichtbar sind, und Sitzgelegenheiten laden zum Picknick ein. Nach einem kurzen Ab- und Aufstieg ist der wenige Meter höhere Schwendelberg erreicht. Mit Aussicht Richtung Alpen auf der einen und zum Jura auf der anderen Seite leitet der Wanderweg hinunter ins Dorfbachtal und weiter nach Schwarzenburg. Das beschauliche Dorf auf der Jakobswegroute war im letzten Jahrhundert von Sendemasten eines Kurzwellensenders umgeben. Starke elektromagnetische Felder, die beim Senden entstanden, führten damals zu Gesundheitsproblemen bei Mensch und Tier. Die darauffolgenden Proteste führten 1998 zur Stilllegung der Anlage. Die Sender wurden damals nach Nordkorea verkauft.
Text: Sabine Joss