Von Feuer und Flammen

Beschreibung

18 ausgedehnte Dorfbrände sind überliefert, besonders schwere für die Jahre 1559, 1575, 1656, 1723, 1742 und 1845.

Die Gebäude des heutigen Altdorfes brannten regelmässig bis auf die Grundmauern nieder, sei es, weil Ammann Risch Dakajans es 1559 unterlassen hatte, laut „Fürio!“ zu rufen, als er als erster den Brand entdeckte; oder sei es, weil Portenrichter Vergith 1742 seine Laterne zu nahe am Heustock aufhängte. Auch wenn ab 1767 eine Feuerwehrordnung in Kraft war, die es beispielsweise den Wirten verbot, ihren Gästen ein Licht ins Zimmer mitzugeben, brannte es immer wieder.

1845, es war ein Sonntag im Juni, die Thusner auf Spaziergang in den umliegenden Wäldern und Wiesen, brach es zum bisher letzten und schlimmsten Mal aus: Ausgehend vom „Gässli“ brannte innert zehn Minuten das halbe Dorf, innert einer halben Stunde stand ganz Thusis in Flammen. 80 Häuser und ebenso viele Ställe wurden zerstört. Auch wenn keine Toten zu beklagen waren, es war ein schwerer Schlag für den gemäss einem Zeitungsbericht „nach Chur wohlhabendsten Ort im Kanton“.

18 ausgedehnte Dorfbrände sind überliefert, besonders schwere für die Jahre 1559, 1575, 1656, 1723, 1742 und 1845.

Die Gebäude des heutigen Altdorfes brannten regelmässig bis auf die Grundmauern nieder, sei es, weil Ammann Risch Dakajans es 1559 unterlassen hatte, laut „Fürio!“ zu rufen, als er als erster den Brand entdeckte; oder sei es, weil Portenrichter Vergith 1742 seine Laterne zu nahe am Heustock aufhängte. Auch wenn ab 1767 eine Feuerwehrordnung in Kraft war, die es beispielsweise den Wirten verbot, ihren Gästen ein Licht ins Zimmer mitzugeben, brannte es immer wieder.

1845, es war ein Sonntag im Juni, die Thusner auf Spaziergang in den umliegenden Wäldern und Wiesen, brach es zum bisher letzten und schlimmsten Mal aus: Ausgehend vom „Gässli“ brannte innert zehn Minuten das halbe Dorf, innert einer halben Stunde stand ganz Thusis in Flammen. 80 Häuser und ebenso viele Ställe wurden zerstört. Auch wenn keine Toten zu beklagen waren, es war ein schwerer Schlag für den gemäss einem Zeitungsbericht „nach Chur wohlhabendsten Ort im Kanton“.

Standort
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