Schloss Laupen

Beschreibung

Die Grenzlage am Sense- und Saanelauf bescherte der Gegend schon früh unruhige Zeiten. Es waren die Römer, die als erste bei Laupen die Saane überbrückten. König Rudolf II. von Hochburgund erbaute um 930 an strategisch wichtigem Platz eine Burg. Seine Gemahlin, die gütige legendäre Königin Bertha, konnte in Sommernächten lustwandelnd auf den Zinnen der Feste gesehen werden, weiss die Sage zu berichten. Zur Verstärkung der Burganlage erbauten die Zähringer (damals Rektoren von Burgund) später die Stadtmauern. Die Geschichte des Städtchens ist mit einer grossen Schlacht im Jahre 1339 verbunden. Der welsche Adel hatte sich mit Freiburg zusammengetan, um gegen Bern anzutreten, das Laupen 1324 als erste Landvogtei erworben hatte. Die Erniedrigungen durch den Gegner («Bist du von Bern, so duck dich und lass ubergan!») verstummten am 21. Juni 1339, als ein bernisch-eidgenössisches Heer unter Rudolf von Erlach dem vereinigten Adel am Bramberg eine vernichtende Niederlage zufügte. Bern konnte seine Position an dieser Konfessions- und Sprachgrenze bis zum Ende des Ancien Régime halten. 1798 standen die Laupener jedoch auf Seite der französischen Eroberer, zu gross waren inzwischen die Differenzen zu den «Gnädigen Herren zu Bern» geworden. Sehenswürdigkeiten: Schloss, eines der ältesten historischen Bauwerke des Bernbiets, mit Sodbrunnen, Rittersaal und vorgeschobenem Käfigturm (eichenhölzerne «Mörderkästen»); Blide (alte Steinschleuder, Vorläuferin der Kanone) beim Schlosseingang; Pfarrkirche; Pfarrhaus mit Rathaus und alter Post; Marktgasse mit Läubliplatz und den Läublihäusern (alte Fachwerkbauten).

Die Grenzlage am Sense- und Saanelauf bescherte der Gegend schon früh unruhige Zeiten. Es waren die Römer, die als erste bei Laupen die Saane überbrückten. König Rudolf II. von Hochburgund erbaute um 930 an strategisch wichtigem Platz eine Burg. Seine Gemahlin, die gütige legendäre Königin Bertha, konnte in Sommernächten lustwandelnd auf den Zinnen der Feste gesehen werden, weiss die Sage zu berichten. Zur Verstärkung der Burganlage erbauten die Zähringer (damals Rektoren von Burgund) später die Stadtmauern. Die Geschichte des Städtchens ist mit einer grossen Schlacht im Jahre 1339 verbunden. Der welsche Adel hatte sich mit Freiburg zusammengetan, um gegen Bern anzutreten, das Laupen 1324 als erste Landvogtei erworben hatte. Die Erniedrigungen durch den Gegner («Bist du von Bern, so duck dich und lass ubergan!») verstummten am 21. Juni 1339, als ein bernisch-eidgenössisches Heer unter Rudolf von Erlach dem vereinigten Adel am Bramberg eine vernichtende Niederlage zufügte. Bern konnte seine Position an dieser Konfessions- und Sprachgrenze bis zum Ende des Ancien Régime halten. 1798 standen die Laupener jedoch auf Seite der französischen Eroberer, zu gross waren inzwischen die Differenzen zu den «Gnädigen Herren zu Bern» geworden. Sehenswürdigkeiten: Schloss, eines der ältesten historischen Bauwerke des Bernbiets, mit Sodbrunnen, Rittersaal und vorgeschobenem Käfigturm (eichenhölzerne «Mörderkästen»); Blide (alte Steinschleuder, Vorläuferin der Kanone) beim Schlosseingang; Pfarrkirche; Pfarrhaus mit Rathaus und alter Post; Marktgasse mit Läubliplatz und den Läublihäusern (alte Fachwerkbauten).

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