Pfarrkirche Son Antoni e Son Linard

Beschreibung

Der Name Rona leitet sich aus dem vorrömischen rovina ab und bedeutet Erdschlipf, Geschiebefläche. Das Dorf besteht aus dem an der Julierroute gelegenen Rieven und dem auf der Terrasse gelegenen Teil, der den Namen Rona trägt. Hier liegt auch die Barockkirche, welche 1663 errichtet wurde, ein gotischer Vorgängerbau war im Jahre 1444 konsekriert worden. Das heutige Gotteshaus fügt sich mit seiner Innen- und Aussengestaltung voll in die Merkmale der übrigen Barockbauten des Oberhalbsteins ein.

Tonnengewölbe über dem dreijochigen Schiff und eingezogener Rechteckchor mit Kreuzgewölbe. Dazu eine Seitenkapelle. Der Hochaltar, mit Rocaillen und geschwifter Bekrönung ausgestattet, zeigt die Gestalten von Antonius dem Einsiedler, der Heiligen Franziskus und Blasius. Eine Inschrift im Türsturz erwähnt das Doppelpatrozinium. Der Orgelprospekt und die Brüstung der Empore wurden 1884 aus dem Benediktinerinnenkloster St. Johannes Baptist in Müstair angekauft und später durch ein modernes Spielwerk ergänzt. Prospekt und Brüstung bestimmen wesentlich den Gesamteindruck der Kirche. Ein seltsamer Tausch hat sich da zwischen dem fernen Koster Müstair und der Pfarrkirche Rona abgespielt. Eine würdige Äbissin, Dorothea de Albertis (reg. 1666-1686) liess während ihrer Amtszeit eine neue Orgel aufstellen und vergass nicht, im Prospekt ihr Wappen darstellen zu lassen. Und zwei Jahrhunderte später überliessen die Benediktinerinnen Kanzel und Orgel ihrer Abtei der Berggemeinde Rona. Die geschickten Restauratoren wussten die Kanzel zu einer Brüstung für die neue Orgelempore umzugestalten und so kann man heute in der St. Gaudentiuskirche in Rona im Mittelfeld der Brüstung das Wappen der Äbissin Augustina Troyer (reg. 1733-1747) bewundern, das von Säulen umfasst und mit Reliefranken reichlich verziert ist.

Der Name Rona leitet sich aus dem vorrömischen rovina ab und bedeutet Erdschlipf, Geschiebefläche. Das Dorf besteht aus dem an der Julierroute gelegenen Rieven und dem auf der Terrasse gelegenen Teil, der den Namen Rona trägt. Hier liegt auch die Barockkirche, welche 1663 errichtet wurde, ein gotischer Vorgängerbau war im Jahre 1444 konsekriert worden. Das heutige Gotteshaus fügt sich mit seiner Innen- und Aussengestaltung voll in die Merkmale der übrigen Barockbauten des Oberhalbsteins ein.

Tonnengewölbe über dem dreijochigen Schiff und eingezogener Rechteckchor mit Kreuzgewölbe. Dazu eine Seitenkapelle. Der Hochaltar, mit Rocaillen und geschwifter Bekrönung ausgestattet, zeigt die Gestalten von Antonius dem Einsiedler, der Heiligen Franziskus und Blasius. Eine Inschrift im Türsturz erwähnt das Doppelpatrozinium. Der Orgelprospekt und die Brüstung der Empore wurden 1884 aus dem Benediktinerinnenkloster St. Johannes Baptist in Müstair angekauft und später durch ein modernes Spielwerk ergänzt. Prospekt und Brüstung bestimmen wesentlich den Gesamteindruck der Kirche. Ein seltsamer Tausch hat sich da zwischen dem fernen Koster Müstair und der Pfarrkirche Rona abgespielt. Eine würdige Äbissin, Dorothea de Albertis (reg. 1666-1686) liess während ihrer Amtszeit eine neue Orgel aufstellen und vergass nicht, im Prospekt ihr Wappen darstellen zu lassen. Und zwei Jahrhunderte später überliessen die Benediktinerinnen Kanzel und Orgel ihrer Abtei der Berggemeinde Rona. Die geschickten Restauratoren wussten die Kanzel zu einer Brüstung für die neue Orgelempore umzugestalten und so kann man heute in der St. Gaudentiuskirche in Rona im Mittelfeld der Brüstung das Wappen der Äbissin Augustina Troyer (reg. 1733-1747) bewundern, das von Säulen umfasst und mit Reliefranken reichlich verziert ist.

Standort
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