Kirche Vnà

Beschreibung

Die Entstehungszeit des heutigen Kirchgebäudes liegt quellenkundlich im Dunkeln. Nach den Bündner Wirren Mitte des 17. Jahrhunderts und im gesamten 18. Jahrhundert bestanden zum benachbarten Ramosch grosse Spannungen, da die Bündner Synode Vnà einen eigenen Pfarrer bewilligt hatte, das deutlich grössere Ramosch diese Vereinbarung aber mit verschiedenen Auflagen erschwerte. Nachteilig für Vnà wirkte sich u. a. aus, dass das Dorf über keinen eigenen Friedhof verfügt und somit jede Beerdigung eine Amtshandlung war, in die Ramosch involviert war.

Der Kirchturm mit einstöckiger Glockenstube und zweigegliederter Öffnung derselben in jede Himmelsrichtung trägt ein recht flaches Zeltdach über Wimpergen. Der Grundriss des mit einem Walmdach gedeckten Kirchenschiffs ist auffallend asymmetrisch. Die schalldeckellose Kanzel beschliesst den durch einen Rundbogen vom Kirchenraum separierten und von einem filigranen Netzgewölbe überzogenen Chor, in dessen Mitte sich der Tauftisch befindet, auf dem nach reformierter Bündner Sitte auch das Abendmahl gefeiert wird. Ein kleines Rundfenster im Chor zeigt die aufgeschlagene Bibel und betont so das reformatorische Prinzip «Sola scriptura». 1963 wurden im Rahmen einer Restauration Wandgemälde freigelegt und konserviert.

Vnà bildete lange Zeit eine Kirchgemeinde mit Ramosch und stand darüber hinaus in Pastorationsgemeinschaft mit Tschlin, Strada und Martina. Seit 1. Januar 2014 besteht eine fusionierte Kirchgemeinde Valsot. Sie gehört in der evangelisch-reformierten Landeskirche Graubünden zum Kolloquium VIII Engiadina Bassa – Val Müstair.

Die Entstehungszeit des heutigen Kirchgebäudes liegt quellenkundlich im Dunkeln. Nach den Bündner Wirren Mitte des 17. Jahrhunderts und im gesamten 18. Jahrhundert bestanden zum benachbarten Ramosch grosse Spannungen, da die Bündner Synode Vnà einen eigenen Pfarrer bewilligt hatte, das deutlich grössere Ramosch diese Vereinbarung aber mit verschiedenen Auflagen erschwerte. Nachteilig für Vnà wirkte sich u. a. aus, dass das Dorf über keinen eigenen Friedhof verfügt und somit jede Beerdigung eine Amtshandlung war, in die Ramosch involviert war.

Der Kirchturm mit einstöckiger Glockenstube und zweigegliederter Öffnung derselben in jede Himmelsrichtung trägt ein recht flaches Zeltdach über Wimpergen. Der Grundriss des mit einem Walmdach gedeckten Kirchenschiffs ist auffallend asymmetrisch. Die schalldeckellose Kanzel beschliesst den durch einen Rundbogen vom Kirchenraum separierten und von einem filigranen Netzgewölbe überzogenen Chor, in dessen Mitte sich der Tauftisch befindet, auf dem nach reformierter Bündner Sitte auch das Abendmahl gefeiert wird. Ein kleines Rundfenster im Chor zeigt die aufgeschlagene Bibel und betont so das reformatorische Prinzip «Sola scriptura». 1963 wurden im Rahmen einer Restauration Wandgemälde freigelegt und konserviert.

Vnà bildete lange Zeit eine Kirchgemeinde mit Ramosch und stand darüber hinaus in Pastorationsgemeinschaft mit Tschlin, Strada und Martina. Seit 1. Januar 2014 besteht eine fusionierte Kirchgemeinde Valsot. Sie gehört in der evangelisch-reformierten Landeskirche Graubünden zum Kolloquium VIII Engiadina Bassa – Val Müstair.

Standort
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