Kirche San Geer Scuol

Beschreibung

Zum ersten Mal wird der Ort «Schulle» (das heutige Scuol) in einem Dokument von etwa 1095 erwähnt, und zwar in Zusammenhang mit dem Bau eines Benediktinerklosters und einer Kirche. Die Kirche San Geer (St. Georg) wurde allerdings erst zu Beginn des 16. Jahrhunderts erbaut und ist 1516 geweiht worden. Um 1530 wurde in Scuol und innert weniger Jahre im ganzen Engadin die Reformation eingeführt. 

Es ist jedoch erwiesen, dass der Kirchhügel von Scuol schon in urgeschichtlicher Zeit bewohnt war. In den 50er Jahren wurde auf der Nordseite des Kirchhügels eine Keramikscheibe gefunden. Im Jahre 1970 erfolgten um die Kirche herum Ausgrabungen. Dabei wurden verschiedene alte Mauerreste gefunden, die auf eine ursprüngliche, wahrscheinlich karolingische Kirche hinwiesen. Diese brannte 1258 ab und wurde nachträglich Stil aufgebaut. Diese romanische Kirche diente bis anfangs des 16. Jahrh. ihrem Zwecke, dann wurde sie baufällig. Danach wurde Bernhard von Puschlav beauftragt, eine gotische Kirche zu bauen.

An der Chorwand kann man oben rechts lesen: Anno 1516 Bernardus von Bosclaf hat das Verck geent. Darunter ist das Steinmetzzeichen des Baumeisters gemalt. Ein weiteres Meister- oder Gesellenzeichen ist auf der linken Seite des Chorbogens gemalt.

Weitere Details findet man auf der Webseite der reformierten Kirche von Scuol. www.scuol-ref.ch

Öffnungszeiten

scuol-ref.ch/agenda/

Zum ersten Mal wird der Ort «Schulle» (das heutige Scuol) in einem Dokument von etwa 1095 erwähnt, und zwar in Zusammenhang mit dem Bau eines Benediktinerklosters und einer Kirche. Die Kirche San Geer (St. Georg) wurde allerdings erst zu Beginn des 16. Jahrhunderts erbaut und ist 1516 geweiht worden. Um 1530 wurde in Scuol und innert weniger Jahre im ganzen Engadin die Reformation eingeführt. 

Es ist jedoch erwiesen, dass der Kirchhügel von Scuol schon in urgeschichtlicher Zeit bewohnt war. In den 50er Jahren wurde auf der Nordseite des Kirchhügels eine Keramikscheibe gefunden. Im Jahre 1970 erfolgten um die Kirche herum Ausgrabungen. Dabei wurden verschiedene alte Mauerreste gefunden, die auf eine ursprüngliche, wahrscheinlich karolingische Kirche hinwiesen. Diese brannte 1258 ab und wurde nachträglich Stil aufgebaut. Diese romanische Kirche diente bis anfangs des 16. Jahrh. ihrem Zwecke, dann wurde sie baufällig. Danach wurde Bernhard von Puschlav beauftragt, eine gotische Kirche zu bauen.

An der Chorwand kann man oben rechts lesen: Anno 1516 Bernardus von Bosclaf hat das Verck geent. Darunter ist das Steinmetzzeichen des Baumeisters gemalt. Ein weiteres Meister- oder Gesellenzeichen ist auf der linken Seite des Chorbogens gemalt.

Weitere Details findet man auf der Webseite der reformierten Kirche von Scuol. www.scuol-ref.ch

Öffnungszeiten

scuol-ref.ch/agenda/

Standort
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