Kapelle St. Lorenz

Beschreibung

Der Zeitpunkt der Erbauung ist unbekannt. Ausgrabungen zeigten, dass es bereits vor dem Bau eine Begräbnisstätte auf dem Hügel gab. Eine erste Kapelle stand wohl schon im 7. Jahrhundert. Blendarkaden im Innern an der südlichen Turmseite deuten auf eine Entstehungszeit im 11. Jahrhundert. 1237 wird die Kapelle als Pfarrkirche von Paspels erstmals urkundlich genannt als ein Leutpriester bestellt wurde. Vermutlich war St. Lorenz zugleich die Hauptkirche der gesamten rechten Talseite.

Grabungen von Walo Burkart am Südrand der obersten Kuppe aus dem Jahr 1933 brachten Reste einer 1 Meter starken Ringmauer zum Vorschein. St. Lorenz war offenbar bewehrt, entwickelte sich im Gegensatz zu Hohen Rätien  oder Jörgenberg aber nicht zur Feudalburg weiter.

Die Kapelle gehörte im 13. Jahrhundert zu den Besitzungen der Freiherren von Vaz. Aus einer päpstlichen Bulle vom 21. April 1464 geht hervor, dass die Patronatrechte von den Vazern an das Prämonstratenserstift Churwalden übergingen; S. Laurentius probe Baschuals wird dort als dessen Besitz aufgeführt. Hier wird die Kirche letztmals als ecclesia parochialis aufgeführt. Bereits 1486 wird die Kirche in Tumegl/Tomils als solche genannt. Nach 1513 wird St. Lorenz nur noch als Kapelle erwähnt.

Der Zeitpunkt der Erbauung ist unbekannt. Ausgrabungen zeigten, dass es bereits vor dem Bau eine Begräbnisstätte auf dem Hügel gab. Eine erste Kapelle stand wohl schon im 7. Jahrhundert. Blendarkaden im Innern an der südlichen Turmseite deuten auf eine Entstehungszeit im 11. Jahrhundert. 1237 wird die Kapelle als Pfarrkirche von Paspels erstmals urkundlich genannt als ein Leutpriester bestellt wurde. Vermutlich war St. Lorenz zugleich die Hauptkirche der gesamten rechten Talseite.

Grabungen von Walo Burkart am Südrand der obersten Kuppe aus dem Jahr 1933 brachten Reste einer 1 Meter starken Ringmauer zum Vorschein. St. Lorenz war offenbar bewehrt, entwickelte sich im Gegensatz zu Hohen Rätien  oder Jörgenberg aber nicht zur Feudalburg weiter.

Die Kapelle gehörte im 13. Jahrhundert zu den Besitzungen der Freiherren von Vaz. Aus einer päpstlichen Bulle vom 21. April 1464 geht hervor, dass die Patronatrechte von den Vazern an das Prämonstratenserstift Churwalden übergingen; S. Laurentius probe Baschuals wird dort als dessen Besitz aufgeführt. Hier wird die Kirche letztmals als ecclesia parochialis aufgeführt. Bereits 1486 wird die Kirche in Tumegl/Tomils als solche genannt. Nach 1513 wird St. Lorenz nur noch als Kapelle erwähnt.

Standort
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