Kapelle Son Roc

Beschreibung

Die Walser, welche um die Mitte des 14. Jahrhunderts die Alp Flix besiedelten, dürften als Erbauer dieser Kapelle gelten. Ursprünglich war die Kapelle den heiligen Placidus und Sigisbertus geweiht, später wählte man den heiligen Rochus, den Retter vor Seuche und Pest, zum Titelheiligen.

Anfangs oder Mitte des 15. Jahrhunderts hatte sich die Walserkolonie zu einer bedeutenden Siedlung entwickelt: zu dieser Zeit sind schon die vier Höfe Las Curts, Tga Lucas, Tga d'meir und Salategnas bezeugt und in der Person von Thomas Jäger ein einheimischer Pfarrer nachzuweisen. Die Pestepidemie von 1629/30 muss auch die Walser stark dezimiert haben und kurze Zeit später gaben die Walser Flix als Jahrssiedlung ganz auf und nutzten sie von nun an nur als Maiensäss.

Die Bauzeit der heutigen Kapelle kann wegen fehlender Dokumente nicht bestimmt werden. Die Kapelle, ein gegen Osten gerichteter Bau, quadratischer Chor mit Tonnengewölbe, Schiff mit Tonne überdeckt und eine Behausung für den Pfarrer, kennzeichnen die Anlage.

Der Altar aus Holz (datiert 1660), ein einfacher Aufsatz mit zwei Säulen, ein gutes Werk, das noch in der originalen Fassung erhalten ist. Das Altarblatt stellt Maria in den Wolken mit den Patronatsheiligen (Rochus und Placidus) dar. Im Parterre der Pfarrerwohnung befindet sich die Sakristei mit einem Turmofen und einem Schrankbuffet, in welchem das Bett des Pfarrers eingerichtet war. Im zweiten Stock (über die Sakristei) beachte man die getäferte Stube. Ein Turm fehlt. Auf dem Nordgiebel der Pfarrerwohnung ist ein offenes Glockenjoch mit Satteldach aufgebaut. Die Glocke trägt die Inschrift: Conrad-Rist-Hauptmann-Cum-Eisenbols-Last-Mich-Giesen-1631. In den Jahren 1982/83 wurde unter Aufsicht der eidgenössischen und kantonalen Denkmalpflege das Gotteshaus restauriert und durch den Abbruch des Westanbaues der Zustand aus dem 17. Jahrhundert wiederhergestellt.

Die Walser, welche um die Mitte des 14. Jahrhunderts die Alp Flix besiedelten, dürften als Erbauer dieser Kapelle gelten. Ursprünglich war die Kapelle den heiligen Placidus und Sigisbertus geweiht, später wählte man den heiligen Rochus, den Retter vor Seuche und Pest, zum Titelheiligen.

Anfangs oder Mitte des 15. Jahrhunderts hatte sich die Walserkolonie zu einer bedeutenden Siedlung entwickelt: zu dieser Zeit sind schon die vier Höfe Las Curts, Tga Lucas, Tga d'meir und Salategnas bezeugt und in der Person von Thomas Jäger ein einheimischer Pfarrer nachzuweisen. Die Pestepidemie von 1629/30 muss auch die Walser stark dezimiert haben und kurze Zeit später gaben die Walser Flix als Jahrssiedlung ganz auf und nutzten sie von nun an nur als Maiensäss.

Die Bauzeit der heutigen Kapelle kann wegen fehlender Dokumente nicht bestimmt werden. Die Kapelle, ein gegen Osten gerichteter Bau, quadratischer Chor mit Tonnengewölbe, Schiff mit Tonne überdeckt und eine Behausung für den Pfarrer, kennzeichnen die Anlage.

Der Altar aus Holz (datiert 1660), ein einfacher Aufsatz mit zwei Säulen, ein gutes Werk, das noch in der originalen Fassung erhalten ist. Das Altarblatt stellt Maria in den Wolken mit den Patronatsheiligen (Rochus und Placidus) dar. Im Parterre der Pfarrerwohnung befindet sich die Sakristei mit einem Turmofen und einem Schrankbuffet, in welchem das Bett des Pfarrers eingerichtet war. Im zweiten Stock (über die Sakristei) beachte man die getäferte Stube. Ein Turm fehlt. Auf dem Nordgiebel der Pfarrerwohnung ist ein offenes Glockenjoch mit Satteldach aufgebaut. Die Glocke trägt die Inschrift: Conrad-Rist-Hauptmann-Cum-Eisenbols-Last-Mich-Giesen-1631. In den Jahren 1982/83 wurde unter Aufsicht der eidgenössischen und kantonalen Denkmalpflege das Gotteshaus restauriert und durch den Abbruch des Westanbaues der Zustand aus dem 17. Jahrhundert wiederhergestellt.

Standort
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