Kapelle Sogn Glieci, Peiden Bad

Beschreibung

Schlüssel erhältlich bei Toni Arpagaus, Tel. 081 931 16 82.

Die einfache Kapelle am Glenner besitzt keine elektrische Beleuchtung und ist dementsprechend dunkel. Eine Taschenlampe ist darum empfehlenswert.

Eine besonders wertvolle Pietà (2) aus dem 14. Jahrhundert, heute geschützt hinter Panzerglas ausgestellt, bildet den Anziehungspunkt für Kunstfreunde. Sie hat eine bewegte Geschichte hinter sich, denn laut Überlieferung wurde sie in Duvin ins Tobel geworfen, als sich diese Gemeinde zur Reformation bekannte. In Peiden hätte man sie dann gefunden und in der Kapelle aufbewahrt. 1975 kam sie in schlechtem Zustand nach Chur und wurde anschliessend von Professor Oskar Emmenegger sorgfältig restauriert.

Drei Altäre (3) ziehen die Blicke auf sich. Links mit dem Bild der Beweinung Christi sowie den Figuren von Florinus und Luzius. Rechts von einem unbekannten Maler eine Marienkrönung (4) mit der Figur von Gottvater im Tympanon. Der Hochaltar im Chor mit dem Bild der Maria mit dem Jesusknaben, flankiert vom hl. Luzius und einem unbekannten Bischof. Knapp unter der Chordecke entdeckt man die Figur der hl. Katharina auf blauem Grund (5).

Text und Bilder: Walter Müller (wmueller@hispeed.com) in Zusammenarbeit mit der Surselva Tourismus

Hier finden Sie, alle Veröffentlichungen von Walter Müller

Ort der Magie

Die Kapelle Sogn Glieci ist ein Kraft- und Heilort. Die Gäste des ehemaligen Bade- und Kurortes Peiden Bogn tranken nicht nur Kurwasser und nahmen heilende Bäder, sie liessen sich auch zum Beten in die nahe Luzius-Kapelle einladen. In der Nähe alter Badekurorte findet man oft Kult- und Heilplätze, an denen den Wassergeistern Gaben dargebracht wurden.

(Quellentext: Buch Orte der Magie)

Buch erhältlich bei: Surselva Tourismus AG, Info Val Lumnezia, Palius 32D, 7144 Vella Tel. 0041 81 931 18 58, vallumnezia@surselva.info

Schlüssel erhältlich bei Toni Arpagaus, Tel. 081 931 16 82.

Die einfache Kapelle am Glenner besitzt keine elektrische Beleuchtung und ist dementsprechend dunkel. Eine Taschenlampe ist darum empfehlenswert.

Eine besonders wertvolle Pietà (2) aus dem 14. Jahrhundert, heute geschützt hinter Panzerglas ausgestellt, bildet den Anziehungspunkt für Kunstfreunde. Sie hat eine bewegte Geschichte hinter sich, denn laut Überlieferung wurde sie in Duvin ins Tobel geworfen, als sich diese Gemeinde zur Reformation bekannte. In Peiden hätte man sie dann gefunden und in der Kapelle aufbewahrt. 1975 kam sie in schlechtem Zustand nach Chur und wurde anschliessend von Professor Oskar Emmenegger sorgfältig restauriert.

Drei Altäre (3) ziehen die Blicke auf sich. Links mit dem Bild der Beweinung Christi sowie den Figuren von Florinus und Luzius. Rechts von einem unbekannten Maler eine Marienkrönung (4) mit der Figur von Gottvater im Tympanon. Der Hochaltar im Chor mit dem Bild der Maria mit dem Jesusknaben, flankiert vom hl. Luzius und einem unbekannten Bischof. Knapp unter der Chordecke entdeckt man die Figur der hl. Katharina auf blauem Grund (5).

Text und Bilder: Walter Müller (wmueller@hispeed.com) in Zusammenarbeit mit der Surselva Tourismus

Hier finden Sie, alle Veröffentlichungen von Walter Müller

Ort der Magie

Die Kapelle Sogn Glieci ist ein Kraft- und Heilort. Die Gäste des ehemaligen Bade- und Kurortes Peiden Bogn tranken nicht nur Kurwasser und nahmen heilende Bäder, sie liessen sich auch zum Beten in die nahe Luzius-Kapelle einladen. In der Nähe alter Badekurorte findet man oft Kult- und Heilplätze, an denen den Wassergeistern Gaben dargebracht wurden.

(Quellentext: Buch Orte der Magie)

Buch erhältlich bei: Surselva Tourismus AG, Info Val Lumnezia, Palius 32D, 7144 Vella Tel. 0041 81 931 18 58, vallumnezia@surselva.info

Standort
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