Erika-Föhrenwald in der Ruinaulta

Beschreibung

Die Hangkante bei Ransun ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert:

  • ­Sie liegt vollständig im Bereich des grossen Flimser Bergsturzes. Von dieser Höhe hat sich der Vorderrhein durch jahrtausendelange Erosion die impo-sante Rheinschlucht geschaffen. ­Auf der Ebene von Ransun wurden möglicherweise Schlamm und Ge-schiebe aus dem ehemaligen Ilanzer See abgelagert. Die Ebene musste bereits vor dem Durchbruch des Riegels bei Ilanz bestanden haben. ­Auf der gegenüberliegenden Seite mündet die Rabiusa aus dem Safiental in den Vorderrhein. Sie hat sich in der Bergsturzmasse das wilde Versamer Tobel herauserodiert. ­Südlich an den Ablagerungsbereich des Bergsturzes grenzen das ultrahel-vetische Mesozoikum und die penninischen Bündnerschiefer . ­Der bewaldete Hang zum Rhein hinunter ist sehr steil und wegen der Son-neneinstrahlung sehr trocken.

Über eine Höhendifferenz von etwa 300 m folgen sich der Erika-Föhrenwald, der Erika-Fichtenwald, der Karbonat-Tannen-Fichtenwald mit Weissegge, Ausbildung mit Buche und der Weisserlen-Auenwald - eine grosse Vielfalt an Standorten und Lebensgemeinschaften also, hervorgerufen durch den ra-schen Wechsel der ökologischen Bedingungen, namentlich des Wasserhaus-haltes und der Hangneigung.

Der Erika-Föhrenwald ist die Domäne der Waldföhre. Der Tanne und der Buche ist es hier zu trocken. Die Fichte bildet höchstens kümmerliche Exemplare. Der Föhre würde es auf frischen, tiefgründigen Böden gewiss besser gefallen. Dort wird sie jedoch als lichtbedürftige Baumart konkurrenziert und verdrängt. Die Waldföhre ist aber sehr genügsam und anpassungsfähig. Sie gedeiht auch auf äusserst trockenen Standorten mit wenig Bodensubstrat, wo andere Baumarten nicht mehr existieren können. Auf solchen Extremstandorten bildet sie offene Wälder mit einer lockeren Baumschicht von höchstens 15 m Höhe.

Zwischen den Föhren wachsen zahlreiche Sträucher, so etwa die Felsenmispel, der Wollige Schneeball, die Mehlbeere und der Liguster, aber auch der Gemeine Wacholder. Die Krautschicht ist geprägt durch die rosa blühende Erika. Daneben fallen besonders auf: Buchsblättrige Kreuzblume, Berg-gamander, Edelgamander, Hornklee, Ästige Graslilie, Graues Milchkraut und Zypressen-Wolfsmilch. Unter den Gräsern typisch sind die Niedrige Segge und stellenweise das Pfeifengras. Der Erika-Föhrenwald ist bekannt durch seinen Reichtum an Orchideen.

Der Erika-Föhrenwald ist zu fast jeder Jahreszeit attraktiv und abwechslungs-reich. Hintereinander blühen Erika, Felsenmispel, Schneeball, verschiedene Gräser, Waldwachtelweizen, Orchideen, und im Herbst verfärben sich die Sträucher mit ihren roten, blauen und schwarzen Früchten.

Die Hangkante bei Ransun ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert:

  • ­Sie liegt vollständig im Bereich des grossen Flimser Bergsturzes. Von dieser Höhe hat sich der Vorderrhein durch jahrtausendelange Erosion die impo-sante Rheinschlucht geschaffen. ­Auf der Ebene von Ransun wurden möglicherweise Schlamm und Ge-schiebe aus dem ehemaligen Ilanzer See abgelagert. Die Ebene musste bereits vor dem Durchbruch des Riegels bei Ilanz bestanden haben. ­Auf der gegenüberliegenden Seite mündet die Rabiusa aus dem Safiental in den Vorderrhein. Sie hat sich in der Bergsturzmasse das wilde Versamer Tobel herauserodiert. ­Südlich an den Ablagerungsbereich des Bergsturzes grenzen das ultrahel-vetische Mesozoikum und die penninischen Bündnerschiefer . ­Der bewaldete Hang zum Rhein hinunter ist sehr steil und wegen der Son-neneinstrahlung sehr trocken.

Über eine Höhendifferenz von etwa 300 m folgen sich der Erika-Föhrenwald, der Erika-Fichtenwald, der Karbonat-Tannen-Fichtenwald mit Weissegge, Ausbildung mit Buche und der Weisserlen-Auenwald - eine grosse Vielfalt an Standorten und Lebensgemeinschaften also, hervorgerufen durch den ra-schen Wechsel der ökologischen Bedingungen, namentlich des Wasserhaus-haltes und der Hangneigung.

Der Erika-Föhrenwald ist die Domäne der Waldföhre. Der Tanne und der Buche ist es hier zu trocken. Die Fichte bildet höchstens kümmerliche Exemplare. Der Föhre würde es auf frischen, tiefgründigen Böden gewiss besser gefallen. Dort wird sie jedoch als lichtbedürftige Baumart konkurrenziert und verdrängt. Die Waldföhre ist aber sehr genügsam und anpassungsfähig. Sie gedeiht auch auf äusserst trockenen Standorten mit wenig Bodensubstrat, wo andere Baumarten nicht mehr existieren können. Auf solchen Extremstandorten bildet sie offene Wälder mit einer lockeren Baumschicht von höchstens 15 m Höhe.

Zwischen den Föhren wachsen zahlreiche Sträucher, so etwa die Felsenmispel, der Wollige Schneeball, die Mehlbeere und der Liguster, aber auch der Gemeine Wacholder. Die Krautschicht ist geprägt durch die rosa blühende Erika. Daneben fallen besonders auf: Buchsblättrige Kreuzblume, Berg-gamander, Edelgamander, Hornklee, Ästige Graslilie, Graues Milchkraut und Zypressen-Wolfsmilch. Unter den Gräsern typisch sind die Niedrige Segge und stellenweise das Pfeifengras. Der Erika-Föhrenwald ist bekannt durch seinen Reichtum an Orchideen.

Der Erika-Föhrenwald ist zu fast jeder Jahreszeit attraktiv und abwechslungs-reich. Hintereinander blühen Erika, Felsenmispel, Schneeball, verschiedene Gräser, Waldwachtelweizen, Orchideen, und im Herbst verfärben sich die Sträucher mit ihren roten, blauen und schwarzen Früchten.

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