Eiben bei Ransun

Beschreibung

Der Wald auf der Ebene von Ransun besteht in der Oberschicht aus vorwie-gend gleichaltrigen Waldföhren. Beigemischt sind wenige Fichten. Vorher dürfte hier ein Föhren-Fichtenwald gestockt haben. Die Bodenvegetation weist auf einen Erika-Fichtenwald hin. Das Holz der heutigen Föhren hat einen aussergewöhnlich breiten Splint. Vielleicht handelt es sich um gepflanzte Bäume einer fremden Provenienz.

Bemerkenswert sind die zahlreichen Eiben im Nebenbestand. Die Eibe ist ent-wicklungsgeschichtlich die älteste einheimische Baumart. Sie hatte in Europa ihre Hauptverbreitung vor 225-136 Mio. Jahren, d.h. in der Trias- bis Jurazeit.

Die Eibe wird bei uns bis 15 (maximal 20) m hoch und erreicht auf 1.30 m Höhe einen Durchmesser bis 1 m (BHD). Sie hat eine rötlich-braune Borke, welche in der Jugend glatt ist und sich später in kleinen und grösseren Platten vom Stamm ablöst. Die Nadeln sind am Stamm gescheitelt angeordnet, wachsen durch Drehung des Nadelstiels sichelartig gekrümmt am Trieb und werden etwa 3 cm lang. Die Eibe ist zweihäusig, d.h. die weiblichen und männlichen Blüten wachsen an verschiedenen Bäumen. Aus den weiblichen Blüten ent-stehen Scheinbeeren mit einem braunen Samenkorn und einem roten Frucht-becher (Arillus).

Das Holz der Eibe wurde früher für Pfeile und Bogen, Pfähle, Armbrüste, Schilde, Speere, später für Gebrauchsgegenstände, Werkzeugstiele, Geräte, Schmuckstücke und Musikinstrumente verwendet. Der enorme Bedarf hat die Eibenvorkommen in ganz Mittel- und Nordeuropa stark dezimiert.

Ausser dem Fruchtbecher sind sämtliche Teile der Eibe giftig. In Wäldern mit Pferde- und Rinderweide wurde sie deshalb konsequent ausgerottet. Auch in Graubünden ist die Eibe nicht häufig, wird jedoch heute bei der Waldpflege geschont und speziell gefördert.

Der Wald auf der Ebene von Ransun besteht in der Oberschicht aus vorwie-gend gleichaltrigen Waldföhren. Beigemischt sind wenige Fichten. Vorher dürfte hier ein Föhren-Fichtenwald gestockt haben. Die Bodenvegetation weist auf einen Erika-Fichtenwald hin. Das Holz der heutigen Föhren hat einen aussergewöhnlich breiten Splint. Vielleicht handelt es sich um gepflanzte Bäume einer fremden Provenienz.

Bemerkenswert sind die zahlreichen Eiben im Nebenbestand. Die Eibe ist ent-wicklungsgeschichtlich die älteste einheimische Baumart. Sie hatte in Europa ihre Hauptverbreitung vor 225-136 Mio. Jahren, d.h. in der Trias- bis Jurazeit.

Die Eibe wird bei uns bis 15 (maximal 20) m hoch und erreicht auf 1.30 m Höhe einen Durchmesser bis 1 m (BHD). Sie hat eine rötlich-braune Borke, welche in der Jugend glatt ist und sich später in kleinen und grösseren Platten vom Stamm ablöst. Die Nadeln sind am Stamm gescheitelt angeordnet, wachsen durch Drehung des Nadelstiels sichelartig gekrümmt am Trieb und werden etwa 3 cm lang. Die Eibe ist zweihäusig, d.h. die weiblichen und männlichen Blüten wachsen an verschiedenen Bäumen. Aus den weiblichen Blüten ent-stehen Scheinbeeren mit einem braunen Samenkorn und einem roten Frucht-becher (Arillus).

Das Holz der Eibe wurde früher für Pfeile und Bogen, Pfähle, Armbrüste, Schilde, Speere, später für Gebrauchsgegenstände, Werkzeugstiele, Geräte, Schmuckstücke und Musikinstrumente verwendet. Der enorme Bedarf hat die Eibenvorkommen in ganz Mittel- und Nordeuropa stark dezimiert.

Ausser dem Fruchtbecher sind sämtliche Teile der Eibe giftig. In Wäldern mit Pferde- und Rinderweide wurde sie deshalb konsequent ausgerottet. Auch in Graubünden ist die Eibe nicht häufig, wird jedoch heute bei der Waldpflege geschont und speziell gefördert.

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