Bergsturzblöcke im Grosswald

Beschreibung

Der grosse Bergsturz von Flims ereignete sich vor etwa 9'500 Jahren . Eine Felsmasse von 8-9 km3  brach vom Flimserstein bis zum Gebiet der Alp Nagens ab, bewegte sich Richtung Versam-Valendas und belegte eine Oberfläche von rund 52 km2 . Die Bergsturzmasse ist kompakt und be-steht aus gebrochenen, zermalmten und mehligen Gemengteilen, der sog. Bergsturz¬brekzie. Sie ist sehr hart und weitgehend wasserundurchlässig. In das Ablagerungsgebiet des grössten Bergsturzes der Alpen hat sich inzwischen der Vorderrhein eingetieft und die spektakuläre Rheinschlucht (Ruinaulta) heraus-erodiert .

Der höher liegende Teil der abgelagerten Masse ist weniger kompakt und deshalb stärker durchlässig. Auf der Oberfläche ist die Sturzmasse wegen des fehlenden inneren Druckes stark auseinandergefallen.

Die grossen und kleinen Blöcke auf der Oberfläche des Bergsturzes mit ihren bizarren Formen verleihen der Waldlandschaft von Flims und Trin einen be-sonderen romantischen Reiz. Sie bestehen zur Hauptsache aus Malmkalk (Quintnerkalk), stellenweise aus den jüngeren Kreidekalken und aus dem älteren Verrucano .

In historischer Zeit sind verschiedene kleinere Stürze vom Flimserstein abge-gangen. Diese hatten aber stets begrenzte Ausmasse und reichten höchstens bis an den oberen Rand des heutigen Grosswaldes.

Der grosse Bergsturz von Flims ereignete sich vor etwa 9'500 Jahren . Eine Felsmasse von 8-9 km3  brach vom Flimserstein bis zum Gebiet der Alp Nagens ab, bewegte sich Richtung Versam-Valendas und belegte eine Oberfläche von rund 52 km2 . Die Bergsturzmasse ist kompakt und be-steht aus gebrochenen, zermalmten und mehligen Gemengteilen, der sog. Bergsturz¬brekzie. Sie ist sehr hart und weitgehend wasserundurchlässig. In das Ablagerungsgebiet des grössten Bergsturzes der Alpen hat sich inzwischen der Vorderrhein eingetieft und die spektakuläre Rheinschlucht (Ruinaulta) heraus-erodiert .

Der höher liegende Teil der abgelagerten Masse ist weniger kompakt und deshalb stärker durchlässig. Auf der Oberfläche ist die Sturzmasse wegen des fehlenden inneren Druckes stark auseinandergefallen.

Die grossen und kleinen Blöcke auf der Oberfläche des Bergsturzes mit ihren bizarren Formen verleihen der Waldlandschaft von Flims und Trin einen be-sonderen romantischen Reiz. Sie bestehen zur Hauptsache aus Malmkalk (Quintnerkalk), stellenweise aus den jüngeren Kreidekalken und aus dem älteren Verrucano .

In historischer Zeit sind verschiedene kleinere Stürze vom Flimserstein abge-gangen. Diese hatten aber stets begrenzte Ausmasse und reichten höchstens bis an den oberen Rand des heutigen Grosswaldes.

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