Stiftsbibliothek St. Gallen

In der UNESCO-Weltkulturerbestadt

Der Stiftsbezirk mit seiner barocken Kathedrale, der seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

Das wohl bekannteste und beliebteste Gebäude des heutigen Klosterareals ist die Stiftsbibliothek. Tausende Besucherinnen und Besucher schlurfen jedes Jahr ehrfürchtig in Pantoffeln über den holzgetäferten Boden der ehemaligen Schreibstube der Benediktiner Mönche. Die Mönche sind zwar heute verschwunden, aber ihre Bibliothek beherbergt zigtausend unschätzbare Schriftstücke. Hier, in einem der schönsten Rokokosäle der Welt, können 170'000 gedruckte Bücher und – in wechselnder Ausstellung – einzigartige Exemplare der 2'000 mittelalterlichen Originalhandschriften bewundert werden. Der berühmte St.Galler Klosterplan aus dem 9. Jahrhundert gibt es erstmals für die Öffentlichkeit im Original zu sehen. Das Exponat wird im neuen Ausstellungssaal präsentiert. Das Pergament ist die früheste Darstellung eines Klosterbezirks aus dem Mittelalter. Er entstand vermutlich zwischen 819 und 826 im Kloster Reichenau am Bodensee und ist im Besitz der Stiftsbibliothek St.Gallen. Touristenmagnet ist auch die Mumie der Schepenese, die zusammen mit ihrem Doppelsarg in der Stiftsbibliothek ruht. Die Priestertochter Schepenese lebte zwischen 700 und 650 v. Chr. in Theben und gehörte zur Elite jener Stadt. Ihre Mumie mit dem reich bemalten Innen- und Aussensarg gelangte 1821 nach St.Gallen.

Anfahrt: mit dem Voralpen-Express nach St. Gallen

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