Im Verrucano

Beschreibung

Von der Alp da Stiarls bis zum Paliu da Rubi besteht der geologische Untergrund beidseits des Flembaches aus Verrucano-Gestein. Um das gleiche Gestein handelt es sich auch bei den grossen Blöcken im Scatlè. Sie zeugen von einem sehr alten Felsabbruch.

Verrucano ist ein Sammelbegriff für Ablagerungen in verschiedenen Senken während der Perm-Zeit (vor 300-250 Mio. Jahren). Es handelt sich um Gesteine von konglomeratischer, sandiger, mergeliger und toniger Struktur.

Südlich dieser Zone kommt das Tavetscher Zwischenmassiv (TZM) mit seinen Paragneisen zum Vorschein. Noch bevor man das Dorf Brigels bei Cuort erreicht, kann man am Hang bei den Cuolms da Breil erneut Verrucano-Gestein beobachten. Im Bereich des Flembaches bis Cambrus sind allerdings das TZM und der Verrucano von Moränenmaterial überlagert.

Die Verrucano-Vorkommen nördlich und südlich des TZM-Aufschlusses können wie folgt erklärt werden: Die Sedimentpakete im Ablagerungsraum des Urmeeres Tethys wurden samt dem darunter liegenden permischen Grundgestein (Verrucano) durch den enormen Druck von Südosten in Schollen aufgebrochen und so nach Nord-Nordwesten verschoben und überschoben. Das TZM stellt einen zusammengequetschten und teilweise mitgeschobenen Teil des herzynischen (variszischen) Grundgebirges dar. Aus geologischen Profilen ist ersichtlich, dass auch das darunter liegende Aaremassiv aufgeteilt und leicht verschoben wurde.

Von der Alp da Stiarls bis zum Paliu da Rubi besteht der geologische Untergrund beidseits des Flembaches aus Verrucano-Gestein. Um das gleiche Gestein handelt es sich auch bei den grossen Blöcken im Scatlè. Sie zeugen von einem sehr alten Felsabbruch.

Verrucano ist ein Sammelbegriff für Ablagerungen in verschiedenen Senken während der Perm-Zeit (vor 300-250 Mio. Jahren). Es handelt sich um Gesteine von konglomeratischer, sandiger, mergeliger und toniger Struktur.

Südlich dieser Zone kommt das Tavetscher Zwischenmassiv (TZM) mit seinen Paragneisen zum Vorschein. Noch bevor man das Dorf Brigels bei Cuort erreicht, kann man am Hang bei den Cuolms da Breil erneut Verrucano-Gestein beobachten. Im Bereich des Flembaches bis Cambrus sind allerdings das TZM und der Verrucano von Moränenmaterial überlagert.

Die Verrucano-Vorkommen nördlich und südlich des TZM-Aufschlusses können wie folgt erklärt werden: Die Sedimentpakete im Ablagerungsraum des Urmeeres Tethys wurden samt dem darunter liegenden permischen Grundgestein (Verrucano) durch den enormen Druck von Südosten in Schollen aufgebrochen und so nach Nord-Nordwesten verschoben und überschoben. Das TZM stellt einen zusammengequetschten und teilweise mitgeschobenen Teil des herzynischen (variszischen) Grundgebirges dar. Aus geologischen Profilen ist ersichtlich, dass auch das darunter liegende Aaremassiv aufgeteilt und leicht verschoben wurde.

Standort
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