Roxy und ihr Wunderteam

Beschreibung

«100 Aufführungen in Budapest! 100 Aufführungen in Wien!», heisst es auf dem Textbuch zu «Roxy und ihr Wunderteam». Paul Abrahams «Vaudeville-Operette» zum Thema Fussball war kurz vor dem Zweiten Weltkrieg in Ungarn und Österreich ein Riesenerfolg. Ein Spiel der ungarischen Fussballnationalmannschaft in London ist Anlass einer witzigen Verwechslungs-, Liebes- und Eifersuchtsgeschichte. Zu Beginn der 30er Jahre war Paul Abraham der neue Star am Berliner Operettenhimmel. Neben Benatzkys Sensationserfolg «Im weissen Rössl» waren es vor allem Abrahams Revue-Operetten «Viktoria und ihr Husar», «Blume von Hawaii» und «Ball im Savoy», die von Berlin aus zu nie dagewesenen Welterfolgen wurden. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten änderte sich der Höhenflug des jungen jüdischen Weltstars über Nacht. Er flüchtete zuerst in seine ungarische Heimat und später in die USA, wo er 1946 in die geschlossene Abteilung der Psychiatrie eingewiesen wurde. Abrahams Fussballoperette «Roxy und ihr Wunderteam» erschien als sein letztes grosses Bühnenwerk. In der ungarischen Originalversion unter dem Titel «3:1 a szerelem javára» (3:1 für die Liebe) ging es ab dem 18. Dezember 1936 vorerst um die ungarische Wasserballnationalmannschaft. Da man in Österreich 1937 aber besser Fuss- als Wasserball spielte, wurden für die Wiener Erstaufführung kurzerhand die Sportart gewechselt. 1937 wurde «Roxy und ihr Wunderteam» verfilmt, danach galt das Stück als verschollen. Seit der Wiederentdeckung der verloren geglaubten Originalpartitur erobert «Roxy und ihr Wunderteam» die Bühnen im Sturm. Die Erstaufführung in Deutschland fand 2014 an der Oper Dortmund statt. Die Komische Oper Berlin nahm sich ihrer 2019 und die Volksoper Wien im Herbst 2021 an. Die Schweizer Erstaufführung von Roxy und ihr Wunderteam findet am 11. Juni 2022 am Burgäschisee bei Herzogenbuchsee statt.

«100 Aufführungen in Budapest! 100 Aufführungen in Wien!», heisst es auf dem Textbuch zu «Roxy und ihr Wunderteam». Paul Abrahams «Vaudeville-Operette» zum Thema Fussball war kurz vor dem Zweiten Weltkrieg in Ungarn und Österreich ein Riesenerfolg. Ein Spiel der ungarischen Fussballnationalmannschaft in London ist Anlass einer witzigen Verwechslungs-, Liebes- und Eifersuchtsgeschichte. Zu Beginn der 30er Jahre war Paul Abraham der neue Star am Berliner Operettenhimmel. Neben Benatzkys Sensationserfolg «Im weissen Rössl» waren es vor allem Abrahams Revue-Operetten «Viktoria und ihr Husar», «Blume von Hawaii» und «Ball im Savoy», die von Berlin aus zu nie dagewesenen Welterfolgen wurden. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten änderte sich der Höhenflug des jungen jüdischen Weltstars über Nacht. Er flüchtete zuerst in seine ungarische Heimat und später in die USA, wo er 1946 in die geschlossene Abteilung der Psychiatrie eingewiesen wurde. Abrahams Fussballoperette «Roxy und ihr Wunderteam» erschien als sein letztes grosses Bühnenwerk. In der ungarischen Originalversion unter dem Titel «3:1 a szerelem javára» (3:1 für die Liebe) ging es ab dem 18. Dezember 1936 vorerst um die ungarische Wasserballnationalmannschaft. Da man in Österreich 1937 aber besser Fuss- als Wasserball spielte, wurden für die Wiener Erstaufführung kurzerhand die Sportart gewechselt. 1937 wurde «Roxy und ihr Wunderteam» verfilmt, danach galt das Stück als verschollen. Seit der Wiederentdeckung der verloren geglaubten Originalpartitur erobert «Roxy und ihr Wunderteam» die Bühnen im Sturm. Die Erstaufführung in Deutschland fand 2014 an der Oper Dortmund statt. Die Komische Oper Berlin nahm sich ihrer 2019 und die Volksoper Wien im Herbst 2021 an. Die Schweizer Erstaufführung von Roxy und ihr Wunderteam findet am 11. Juni 2022 am Burgäschisee bei Herzogenbuchsee statt.

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