Museum mit textilen Raritäten

Wie sich die Textilherstellung in St. Gallen entwickelte, belegen auch die Exponate im Textilmuseum. Beeindruckend sind die prachtvollen Bestände an bestickten Vorhängen (Vitrages und Rideaux), die im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert als Hauptexportartikel vor allem nach Amerika geliefert wurden. Da die Kaufleute auch textile Raritäten aus aller Welt zusammentrugen um Anregungen und Vorlagen für die eigene Produktion zu erhalten, finden sich im Museum auch seltene Kostbarkeiten wie Stickereiarbeiten aus ägyptischen Grabfunden, die von der jahrtausendealten Kunstfertigkeit der Stickerinnen zeugen. Eine besondere Attraktion stellt die Handstickmaschine aus der Zeit um 1890 dar, die jeweils am Donnerstag- und Freitagnachmittag in Betrieb genommen wird.

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